Meine Lieblingstools

Möchtest du wissen was für Produkte, Seiten und Programme ich bei meiner Arbeit am liebsten verwende? Heute möchte ich dir mal ein paar Produkte vorstellen. Vielleicht kennst du das ein oder andere noch nicht und es kann auch für dich nützlich sein.Zum Malen:

Nail Art Pinsel in Größe 0, 00, 000
Diese Pinsel nutze ich für Dot Painting im Moment am liebsten. Sie sind sehr fein und es sind sehr kleine Punkte möglich.

Acrylfarben
Zum Bemalen von Steinen und Bildern benutze ich Acrylfarben. Diese decken gut und haben eine kräftige Farbe.

Glanzlack
Damit die Steine geschützt und wetterfest sind, lackiere ich sie mit diesem Lack. Der Lack ist transparent und die Farben leuchten nach dem Lackieren noch ein bisschen intensiver.

Posca Stifte
Diese Stifte eignen sich besonders für feine Linien oder Schrift. Die Farben sind herrlich leuchtend und intensiv. Außerdem halten sie nach dem Trocknen sehr gut.

Gel Roller Uniball
Ebenfalls sehr gut zum Schreiben geeignet sind die Gel Roller von Uniball. Sie besitzen wasserfeste, lichtechte Geltinte und decken sehr gut.

Creall Glitter-Farbe
Für besondere Effekte nutze ich gern die Glitter-Farbe von Creall. Die Farbe ist am Ende durchsichtig und man sieht nur noch den Glitzer.

Glitzersteinchen
Sehr schön zum Verzieren geeignet. Einfach mit Bastelkleber aufkleben und es glitzert. 🙂

Halbperlen
Ebenso zum Verzieren geeignet sind diese Halbperlen. Sie lassen sich gut aufkleben und sehen aus wie echte Perlen.


Weitere Tools (welche Produkte ich für Produktfotos nutze oder welche Programme ich zur Bildbearbeitung nehme, erfährst du in meiner Gratis PDF. Du kannst sie dir gern downloaden. Dort findest du nochmal alle meine Lieblingstools aufgelistet.

Wege aus dem Perfektionismus

Kennst du das auch? Egal welches Projekt du angehst, du willst, dass es genauso perfekt wird wie du es dir im Kopf ausmalst? Doch dieses vermeintlich perfekte Bild in deinem Kopf ist nur eine Illusion, die dich daran hindert wirklich frei zu sein um dem Fluss zu folgen. Aber woher kommt der Perfektionismus eigentlich? Ehrgeizig zu sein ist an sich nicht schlecht und der beste Weg zum Erfolg, doch zu viel davon endet in Perfektionismus. Er verursacht nicht nur Druck und Stress, er führt auch zu körperlicher Anspannung und innerer Unruhe.

‚Ich muss alles richtig machen. Ich darf keinen Fehler machen. Ich muss gut genug sein…‘ Sind das nicht die eigentlichen Gedanken, die hinter dem Perfektionismus stecken?
Also geht es viel mehr um mangelnden Selbstwert und die Angst vor Ablehnung. Um sich wirklich vom Perfektionismus befreien zu können, muss man lernen sich selbst anzunehmen und zu lieben und anzuerkennen, dass Fehler nicht schlimm sind, sondern zum Wachstum beitragen.

„Du wurdest geboren, um echt zu sein,
nicht um perfekt zu sein.“

Besonders, wenn du etwas künstlerisches erschaffen möchtest, kann der Perfektionismus sehr hinderlich sein. Das befreiende Gefühl, dass du bei dem künstlerischen Ausdruck eigentlich empfinden solltest kann sich schnell in Druck verwandeln. Ich kenne das nur zu gut, da ich ebenfalls recht perfektionistisch veranlagt bin. Darum habe ich mir mal ein paar Tipps überlegt wie man am besten damit umgehen kann. Nicht zuletzt um mich selbst immer wieder daran zu erinnern.

1. Vergleiche dich nicht mit anderen

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, an den ich mich selbst immer und immer wieder erinnern muss. Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen. Selbst wenn du auf den ersten Blick genau das selbe tust, genau das gleiche Produkt anbietest oder den selben Weg gehst wie jemand anderes… Man kann es nicht miteinander vergleichen, da DU einzigartig bist, dein Wesen, deine Ausstrahlung, deine Energie ist eine ganz individuelle. Weshalb du auch etwas ganz anderes erreichst, andere Menschen anziehst oder eine andere Botschaft vermittelst als derjenige, mit dem du dich vergleichst. Du bestimmst die Messlatte und je mehr du dich, deine Vision, deine Kunst anerkennst und wertschätzt, desto mehr kommst du in deine Mitte und deine Kraft.

2. Gönne dir Pausen

Wenn du merkst, dass du in den Perfektionismus abrutscht und auf Krampf versuchst etwas bestimmtes zu erreichen, wirst du immer gestresster. Der Druck baut sich immer mehr auf und je mehr du weiter machst, desto mehr verknotet sich die Situation. Es ist wichtig immer mal wieder loszulassen, eine Pause zu machen, damit die Energie wieder ruhig fließen kann. Einfach alles stehen zu lassen wie es ist und dich selbst nicht zu verurteilen, weil es gerade nicht funktioniert.

3. Sei flexibel

Flexibel zu sein heißt alle Türen offen zu lassen und nicht nur einen schmalen Tunnel zu sehen, den du unbedingt durchschreiten musst. Höre auf deine innere Stimme und lass dir die Freiheit immer wieder eine neue Entscheidung zu treffen und neu anzufangen. Vielleicht wird ein Bild, was du anfangs malen wolltest am Ende ein ganz anderes, ein noch schöneres Kunstwerk als du geplant hattest. Wenn du die Türen also alle geschlossen hättest, hätte dieses Bild nicht entstehen können.

4. Gehe kleine Schritte

Oft scheitern Projekte daran, dass man zu viel auf einmal möchte und am Ende gar nicht anfängt, weil man denkt, dass man es sowieso nicht schafft. Die Lösung ist also: Das große Ganze im Blick behalten und einen kleinen Schritt nach dem anderen zu gehen und zu wissen, dass man mit jedem Schritt dem großen Ziel näher kommt.

5 Orte, die die Kreativität fördern

Kreativität ist nicht immer auf Knopfdruck da. Manchmal stagniert der Fluss. Je länger man jedoch am Schreibtisch sitzt und die Gedanken im Kopf hin und her schiebt, desto mehr entfernt man sich davon die Kreativität ins Fließen zu bringen.
Es gibt bestimmte Orte, an denen es uns leichter fällt neue Ideen oder Geistesblitze zu bekommen. Das sind besonders Orte, an denen wir entweder den Kopf ausschalten können oder aber neue Eindrücke bekommen. Ein paar Beispiele zeige ich dir hier:

1. Die Natur

Ein Spaziergang in der Natur ist nicht nur gesund für den Körper, sondern auch für die Seele. Sie erfreut sich an der frischen Luft, den Farben und Tieren um sie herum. Durch all die natürlichen sanften Eindrücke, kann dein Geist sich zu neuen Horizonten treiben lassen und dein Kopf wieder freier werden.

2. Das Bett

Viele Menschen haben im Bett die meisten Ideen und Impulse. Ob kurz vor dem Einschlafen, mitten in der Nacht, wenn man gerade nicht schlafen kann oder morgens, wenn man das Traumland bereits verlassen hat und noch etwas vor sich hin döst… im Bett ist der Geist ruhig und entspannt. Wie auch bei Tagträumen treiben die Gedanken sanft wie Wellen dahin. Unser Kopf ist freier und klarer als am Tag, da wir uns im Bett geborgen und entspannt fühlen. Also schlaf eine Nacht drüber, wenn du eine neue Idee brauchst!

3. Die Dusche

Manchmal könnte ich ewig unter der Dusche stehen oder in der Wanne liegen. Es ist als ob es in meinem Körper einen Knopf gibt, der dann ausgeschaltet wird. Alles fährst herunter und die Gedanken werden ganz leise, so dass man Sorgen vergisst und inspirierende Gedanken leichter wahrnehmen kann. Einer Studie zufolge haben 72 Prozent der Menschen ihre besten Ideen, während sie unter der Dusche stehen. Erstaunlich, oder?

4. Der Zug

Der Zug ist auch ein wunderbarer Ort für neue Inspirationen. Man hat meistens viel Zeit zum Nachdenken, kann immer wieder neue Menschen beobachten oder sogar mal mehr mal weniger spannenden Gesprächen lauschen. Schon des öfteren habe ich dort gute Ideen bekommen.

5. Der Urlaub

Nicht nur, wenn man den Verstand ausschaltet oder im Dämmerzustand ist, kann man kreativ werden, sondern auch, wenn man auf Reisen ist, unbekannte Orte sieht und neue Menschen trifft. Man erweitert automatisch seinen Horizont und der Weg ist frei für neue Kreativität.


Wie geht es dir? An welchen Orten bekommst du die besten Ideen?

Steinkunst für dein Zuhause

Bemalte Steine sind ein echter Blickfang. Egal wo du sie hinlegst. In dein Bücherregal, auf deinen Schreibtisch, das Fensterbrett oder in deinen Garten… Sie fallen sofort auf.
Auch ich selbst merke wie meine Blicke immer wieder zu einem der Steine gleiten und dort für einen Moment verweilen. Manchmal glaube ich darin zu versinken und in eine andere Welt abzutauchen.

Sie bringen so viel Farbe, Harmonie und eine positive Ausstrahlung in dein Zuhause. Sie wirken beruhigend, meditativ und berühren deine Seele, wenn du es zulässt.

Du kannst dir auch selbst einen kleinen Zengarten bauen. Dort kommen bemalte Steine auch sehr schön zur Geltung. Alles was du dafür brauchst ist Sand, eine Schale, oder etwas das als Schale dient und verschiedene Materialien zur Dekoration. Zum Beispiel kleine Steine, Holzstücke, Glitzersteine, Moos etc. Hier siehst du ein paar Beispiele:

Die Steine kannst du entweder selbst bemalen (Tipps dazu findest du HIER), oder direkt bei mir kaufen. Siehe HIER!

Steine bemalen – Tipps für Anfänger

Wo finde ich Steine?

Zum bemalen sollten Steine möglichst glatt und rund sein. Daher sind sie am leichtesten natürlich am Meer, Flüssen oder Seen, sogar manchmal auf Feldern zu finden. Jedoch wohnt nicht jeder so günstig, dass er in seiner Nähe schöne Steine findet. Daher hier ein paar Ideen wo du Steine finden kannst:

1. Sammle Steine im Urlaub
2. Frag einen Freund, ob er dir welche mitbringt
3. Schau in der Gartenabteilung in Läden in deiner Nähe nach
4. Schau mal bei Ebay, Ebay Kleinanzeigen, Etsy, homedepot.com etc. vorbei

Am schönsten ist es natürlich sie selbst zu sammeln und direkt aus der Natur zu holen. Das ist zum einen kostenlos und zum anderen einfach am natürlichsten. Und wie ich finde gehört das zum Prozess dazu wie aus einem Stein Kunst wird. Denn dann merkst du wie die Steine versuchen dich zu finden.

Wie bereite ich die Steine vor dem Bemalen vor?

Als erstes solltest du die Steine waschen und säubern, damit sie frei von Schmutz sind. Das kannst du einfach mit Wasser und einer Bürste tun. Danach lässt du sie trocknen, am besten in der Sonne, damit sie sich gleich noch mit ganz viel Sonnenlicht aufladen.
Je nachdem wie du die Steine bemalen willst, ist es auch wichtig die Steine zu grundieren. Mit schwarz, damit du einen guten Kontrast bekommst, oder weiß, damit die Farbe anschließend strahlender wird.

Welche Pinsel eignen sich am besten fürs Steine bemalen?

Ich habe einige Pinsel, benutze davon aber nur 3-4 als Standartpinsel.P1010599Wie du auf dem Bild sehen kannst, habe ich einen großen zum Grundieren, einen mittleren für gröbere Sache und zwei sehr feine Nail Art Pinsel für Dot Painting und feine Linien.

Was für Farbe sollte ich benutzen?

P1010602Ich kann dir nur sagen, mit welcher Farbe ich bereits Erfahrung habe. Und das ist Acrylfarbe. Ich weiß nicht, ob sich auch andere Farbe eignet, aber Acrylfarbe ist für Steine sehr gut. Ab und zu arbeite ich auch mit Lackmalstiften, aber nur wenn ich feine Linien nachzeichnen muss.

 

P1010603Auch Posca Stifte eignen sich für viele verschiedene Oberflächen. Auch für Steine sind sie eine Möglichkeit, jedoch malt es sich auf unebeneren Steinen nicht so leicht. Aber für feine Sachen oder in Kombination mit Acrylfarbe sind Posca Stifte sehr gut.
Posca Stifte gibt es auch in verschiedenen Stärken und in vielen Farben, allerdings sind sie nicht ganz billig.

 

Wie mache ich Steine wetterfest?

Seidenglanz LackUm Steine wetterfest zu machen, kannst du sie mit einem Lack überziehen. Es gibt Sprühlack und Lack zum aufpinseln. Ich nehme den zum aufpinseln, meistens seidenglanz Lack. Es gibt aber auch matten Lack.
Der Lack hat den Vorteil, dass die Steine wasserfest und lichtecht sind, eine kräftige Farbe bekommen und auch behalten und vor Schmutz geschützt sind.

Wo finde ich Ideen zum Steine bemalen?

Ideen und Inspirationen kann man überall finden. Alles kann inspirierend sein. Ob du in den Himmel schaust, dich von Musik inspirieren lässt, oder dir die Kunst von anderen Menschen ansiehst. Ich kann dir dazu Pinterest empfehlen. Dort gibst du ein, was du suchst und schon wirst du mit ganz vielen Bildern und Ideen überschwemmt. Dort findest du definitiv viele Inspirationen. Doch pass auf, Pinterest macht schnell süchtig und du wirst sofort Lust bekommen Neues auszuprobieren.

Pinterest_Logo

Hast du noch andere Fragen? Dann kannst du dich gern bei mir melden und deine Fragen loswerden. Und nun viel Spaß beim Steine bemalen!


Möchtest du selber gerne Steine bemalen oder mehr über Dot Painting erfahren, dann kauf dir für nur 3,50€ mein Ebook!

Falls du keine Zeit oder Lust hast Steine selber zu bemalen, oder ein einzigartiges Geschenk suchst, dann kannst du auch gerne in meinem Shop vorbei schauen!

Mein erster Stein

Vor etwa einem Jahr habe ich meinen ersten Stein bemalt. Damals fand ich ihn richtig schön und es entfachte eine neue Leidenschaft in mir. Aus heutiger Sicht betrachtet, war er nicht so ganz der Knaller, was unter anderem durch die falschen Pinsel zustande kam. Worauf ich aber eigentlich hinaus will…

erster stein2 Wenn Du das Steine bemalen (oder aber etwas anderes) auch mal versuchen willst und es nach dem ersten Mal noch nicht so klappt wie Du es dir vorgestellt hast, dann gib nicht auf und versuch es weiter! Wenn es etwas ist, was dich begeistert, wird sich das irgendwann in deinen Kunstwerken spiegeln. 🙂